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Hallo liebe/r Musikinteressierte/r,

schön, dass Du bei unserer Online- Instrumentenrallye mitmachst!

So geht’s:

  • schau Dir die interessanten Videos unserer Ausbilder an und pass gut auf
  • rätsle mit und beantworte die Fragen zu den einzelnen Instrumenten
  • schicke den ausgefüllten Fragebogen dann ganz einfach per E-Mail an:

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oder werfe ihn bei

Anja Jans (Kleeweg 24)

oder

Verena Junginger (Auf dem Leh 18)

in den Briefkasten.

Es gibt tolle Preise zu gewinnen!

Der Einsendeschluss ist der 21.06.2020.

Wir freuen uns über Deine Teilnahme und sind schon auf Dein Lieblingsinstrument gespannt!

Deine Jugendleitung des Musikverein Bermaringen

 

Querflöte:

Klarinette:

Saxophon:

Tenorhorn/Bariton:

Trompete/Flügelhorn:

Waldhorn:

Schlagzeug:

Posaune:

Wir hoffen Euch haben die Instrumenten-Videos unserer Ausbilder gefallen. Vielleicht habt Ihr schon Euer Lieblingsinstrument entdeckt ;-)

Hier nochmals ein Überblick, welche Instrumente Du bei uns im Musikverein Bermaringen erlernen kannst:

Oboe 

Der Name leitet sich ab aus dem französischen „Hautbois“ = „Hohes Holz“. Ihre Vorläufer existieren bereits seit der Antike. Die Oboe ist eine Weiterentwicklung der Schalmei, die um 1650 am Hofe des Sonnenköniges entstand. Die Töne erzeugt man mit Hilfe eines Doppelrohrblattes, das auf dem oberen Teil des Instrumentes aufgesteckt wird. Die Oboe hat einen leicht nasalen, sehr oberton-reichen Klang. Der Korpus des Instrumentes besteht in der Regel aus Grenadill- Holz. Die Tonlöcher werden durch eine ausgereifte Klappen-mechanik bedient. Sobald man die Klappen mühelos greifen kann, kann man mit dem Oboenunterricht beginnen. Das ist in den meisten Fällen mit etwa 9 bis 10 Jahren der Fall. Die Rohre werden dem Schüler individuell angepasst, so dass ein dem Alter angemessenes Anblasen des Instrumentes gewährleistet ist. In der konzertanten und modernen Blasmusik des MVBs hat die Oboe oft ein schönes Solo zu spielen.

Querflöte

Bis zum Jahr 1848 wurden alle Flöten aus Holz gebaut. Deshalb gehört die Querflöte traditionell zu den Holzblasinstrumenten. Heute baut man sie fast immer aus Edelmetall oder Neusilber. Das Besondere an allen Flöteninstrumenten ist die enge Verbindung zum Atem des Musikers/in: der Atemstrom verwandelt sich unmittelbar in tönende Luft. In der Mittellage hat die Querflöte einen runden und klaren Ton, in der tiefen Lage einen weichen, zart verschleierten Ton. So ist sie reich an Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten. Das Mundloch befindet sich im Kopfstück des Instrumentes, das Greifen der Töne wird durch ein ausgeklügeltes Klappensystem erleichtert. Zur Flötenfamilie gehört auch die Piccolo-Flöte. Bei uns im Musikverein ist die Querflöte für die sehr hohen Töne zuständig. Querflöte kann man ab etwa 8-9 Jahren lernen.

Klarinette

Sie ist ein Holzblasinstrument (von lat. Clarus = klar, helltönend) aus dem 17. Jahrhundert mit einfachem Rohrblatt, und besteht in der Regel aus Grenadillholz. Das Rohrblatt wird mit einer Schraube oder einer Schnur befestigt. Wenn der Musiker in das Instrument bläst und mit der Unterlippe auf das Rohrblatt drückt, entsteht durch Schwingungen ein Ton. Ihr voller und runder Klang erlaubt eine bewegliche, dynamische Spielweise. Die Klappenmechanik ermöglicht ein müheloses Greifen der Töne. Der Tonumfang einer Klarinette ist umfassender als bei anderen Blasinstrumenten, denn bei keinem anderen Blasinstrument sind die tiefen, die mittleren oder die ganz hohen Tonlagen so deutlich erkennbar. Am häufigsten wird die B- Klarinette gespielt. Und ist bei uns im Musikverein fest mit 3 Stimmen besetzt. Für die Klarinette ist ein großes Repertoire an Musik aus den verschiedensten Stilrichtungen vorhanden. Dadurch hat sie bei uns im MVB vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Oft als Soloinstrument als auch als Begleitung. Klarinette kann man ab etwa 8-9 Jahren lernen.

Saxofon

Das Saxofon wurde vor etwa 150 Jahren von dem Belgier Adolphe Sax erfunden. Von ihm hat es auch seinen Namen. Das Instrument besteht aus Metall. Die Töne erzeugt man jedoch mit einem Mundstück mit einem Einfach-Rohrblatt, ähnlich wie bei der Klarinette. Die tiefen Saxofone klingen markig und voll, die Instrumente der Mittellage haben den charakteristischen warmen und sonoren Klang. Die ausgeklügelte Klappenmechanik ermöglicht ein müheloses Greifen der Töne. Am häufigsten hört man die Alt- und Tenor-Saxofone. Verwendet wird das Saxofon heute in allen Musikrichtungen und ist vor allem auch beim MVB in der modernen Musik nicht wegzudenken. Kinder können ab dem dritten Schuljahr (8-9 Jahre) mit dem Altsaxofon beginnen. Vorheriger Unterricht auf der Sopran-Blockflöte ist vorteilhaft, da beide Griffsysteme sehr ähnlich sind. Auch von der Klarinette aus ist ein müheloser Übergang möglich. Bei entsprechender Körpergröße kann man später leicht auf Tenor- oder Baritonsaxofon wechseln.

Trompete/Flügelhorn

Die Trompete ist das Sopraninstrument der Blechbläser. Die Töne erzeugt man durch Vibration der Lippen in einem Kesselmundstück. Die Trompete hat einen hellen, strahlenden Klang. Das Flügelhorn und das Kornett sind Verwandte der Trompete. Beide haben einen weicheren und wärmeren Klang. Die Trompete konnte ursprünglich nur die wenigen Töne der Naturtonreihe spielen. Deshalb enthält die frühe Trompetenmusik viele Fanfaren und Signale. Melodien zu spielen war nur in der hohen Lage möglich. Erst durch die Entwicklung der Ventile um 1820 wurde sie auch in der tiefen Lage zum Melodieinstrument. Die moderne Trompete hat 3 Ventile, und ist in B gestimmt. Die Trompete ist ein wichtiger Bestandteil bei uns egal ob Blasmusik, Konzertmusik, Swing, Rock oder Pop gespielt wird. Ab etwa 8-9 Jahren kann man mit dem Trompetenunterricht beginnen. Später ist der Wechsel auf tiefere Blechblasinstrumente in der Regel problemlos möglich, vor allem zum Tenorhorn, da dieses gleich wie die Trompete gegriffen wird.

Posaune

Sie ist das Bassinstrument der Trompetenfamilie. Die italienischen Namen ( Tromba = Trompete und Trombone = Posaune) zeigen diese Verwandtschaft ganz klar noch heute. Die Töne erzeugt man durch Vibration der Lippen in einem Kesselmundstück. Die Posaune hat einen vollen, majestätischen und festlichen Klang. Was für die Trompete die Ventile sind, ist für die Posaune der Zug. Mit dem      U-förmigen Zug kann man die Rohrlänge und somit die Tonhöhe der Posaune verändern. Das sogenannte „Schlaisen“, also die Töne sehr schnell von der Tiefe in die Höhe zu spielen ist sehr beliebt. Dank ihres großen Klangspektrums ist die Posaune als Solo-Instrument im MVB ein wichtiges Instrument. Ab 8-9 Jahren können Kinder mit der Posaune beginnen.

Waldhorn

Hörner sind als Signalinstrumente und zu kultischen Zwecken mit die ältesten Instrumente überhaupt. Heute bezeichnet das Wort ‚Horn‘ meist einfach das Waldhorn. Das Waldhorn ist ein Blechblasinstrument mit kreisförmig gewundenem, konischem Rohr und drei Vetilen. Die Töne erzeugt man durch Vibration der Lippen in einem Trichtermundstück. Das Waldhorn verfügt über einen sehr großen Tonumfang, sein Klang ist voll, weich, und warm. Dieser charakteristische Hornklang mischt sich harmonisch mit dem Klang vieler Instrumente und ist bei uns in den Reihen nicht nur für den Nachschlag zuständig. Heute verwendet man überwiegend das Doppelhorn in B/F oder das Horn in F und kann ab ca. 8-9 Jahren erlernt werden.

Tenorhorn/Euphonium/Bariton/Bass(Tuba)

Diese sind die tiefen Instrumente der Blechbläserfamilie. Die Töne erzeugt man durch Vibration der Lippen in einem Kesselmundstück. Voraussetzung für die Entwicklung dieser Instrumente war die Erfindung der Ventile um 1820. Das Bariton klingt im Vergleich zum Tenorhorn und Euphonium etwas weicher und wärmer, und ist für die tiefere Stimmlage innerhalb des Tenorregisters verantwortlich. Wegen ihres runden und vollen Klanges sind beide Instrumente bei uns im MVB außerordentlich wichtig. Sie werden bei uns teilweise auch als Soloinstrumente eingesetzt. Das Tenorhorn hat wie das Euphonium drei Ventile, und ist im Vergleich zum Bariton mit vier Ventilen etwas schlanker gebaut. Ab ungefähr 9 Jahren können Kinder mit dem Tenorhorn/Euphonium oder Bariton beginnen. Die Bass-Tuba besitzt 3 – 4 Ventile. Dank  ihres tiefen und tragenden Tones ist sie bei uns für das klangliche Fundament verantwortlich. Schon wegen ihrer Größe und ihres Gewichtes ist die Tuba eher ein Umsteigerinstrument. Wenn die körperliche Entwicklung dementsprechend weit fortgeschritten ist, kann man aber auch mit dem Erlernen der Tuba direkt beginnen.

Schlagzeug/Percussions

Schlaginstrumente (Percussionsinstrumente) dienen zur Erzeugung von Rhythmen und Geräuschen, und von bestimmten Tonhöhen, Melodien oder Klängen. Das Anspielen der Instrumente kann unmittelbar erfolgen (mit der Hand oder mit Schlägeln), oder mittelbar (z. B. durch Schütteln). Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Schlagzeug das Drum- Set, das kombinierte Schlagzeug mit Trommeln und Becken. Es ist das rhythmische Fundament des MVBs. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Percussionsinstrumente: Bongos, Congas, Tambourin, Triangel, Rasseln, Kastagnetten, Holzblocktrommeln usw. Das tiefste Percussionsinstrument bei uns im Verein ist jedoch die Pauke. Mit wiederum anderen Percussionsinstrumenten kann man Melodien spielen: zum Beispiel hat das Xylophon und Marimbafon Holzklangstäbe, das Vibrafon und das Glockenspiel haben Klangstäbe aus Metall. Mit dem Schlagzeugunterricht kann man ab 8 Jahren beginnen. Notenkenntnisse und rhythmische Sicherheit sind von Vorteil.